Im November

In by Nico Feiden0 Comments

Ein grauer Wind mit dem Geschmack von Messern
& immerzu tropft Schwermut
Häuserfassaden hinunter.

Das Lachen der Dächer verflogen.
Vögel auf dem Weg nach Süden,
ziehen durch den Himmel
weit über der Stadt verschleiert im Nebel.
Ein Lockruf der Ferne über
weißen Sternen.

Herbstpanorama,
nun sind die Städte leer,
Menschen schnappen nach Luft & Glück,
atemlose Züge.
Ein Leuchten der Stille,
verschwenderisch vergeht die Zeit.

Schwarze Silhouetten wo einst Augen waren.
Vergänglichkeit.
Eine Falte mehr von fallenden Kalenderblättern
& alte Männer im Schaukelstuhl
lesen Zeitungen von früher,
weil alles Heute,
Morgen auch nur Gestern war.

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