ich krake, du taube

In by Sebastian Caspar0 Comments

ich liebe dieses leben nicht, doch es zu hassen faellt mir schwerer, und das ist mein dilemma. maenner auf der straße, unten, vor dem haus in dem du wohnst, und sie starren durch die waende, sie sezieren deinen schlaf. selbst das dunkle schmeckt wie immer.

diese nacht ist einsam, diese nacht ist lang. klingen loesen knoten und der weg fuehrt über haut. doch es scheint sie schneiden haesslich, da die leute schweigend fliehen, wenn ich alles offenbare.

ach, du bittere ironie!

jetzt zwei wege. ich bin dankbar. befriedigung des selbst ist die geißelung der seele. meine hand sucht deinen busen, da sie weiß, er ist vollkommen. er ist das zarte unserer schoepfung, weich und warm und heimatgleich.

und ich liebkose ihn und weine, beweine leise deinen nacken. atem fließt durch diese stille. ich bin alleine in der hoelle.

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