tunkal.

In by Philipp Blömeke0 Comments

tunkal, land ohne stunden.
die stummen herren
dampfen heimlich im schlaf.
etwas zieht auf im dunst.
der boden hungert.
man deutet das schweigen
wie sterne auf dem dach.
lichtlos.

ich entziffere die kleinen dinge.
auf der karte am tisch, an dem
du gast warst.
ich murmle g und k auf meinen puls.
und weiß vom rest.

nur ein wolfton
zwischen uns.
die stimme vernarbt
jahr um jahr.
„schade“ auf der schulter.
mein nabel blutet heimlich in die zimmer,
wo kein zauberspruch gelingt gegen dich
und die dinge davor.

 

[Anm: in der Audiofassung unter untenstehendem Link hören Sie weitere Textpassagen, geschrieben und gesprochen von Chris Goellnitz.]

http://dasblauezimmer.bandcamp.com/track/tunkal

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