Am Abend

In by Sebastian Caspar0 Comments

Am Abend

Wenn die sanften Abendstunden
Klirrend an die Fenster schlagen,
Sind wir in uns und verwunden
In den Ängsten, die uns plagen.

Hebt der Wind das blaue Laub,
Ruht ein Reh am Waldesrand.
Senkt der Landmann nun sein Haupt,
Wasser stehen, wie schwarzes Band.

Heute färbt ein tiefer Schmerz,
Uns purpurrot die Abendstunden.
Schatten flackern, fallen – dein Herz.
Gespenster deinen Traum umrunden.

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